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  Unser Dorf
 
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Unser Dorf

Niederheimbach am Mittelrhein, zwischen Bingen und Bacharach

Aus der Vogelperspektive


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Dieses Bild habe ich vor einigen Jahren bei der AZ Bingen gekauft

Der Ort mit seinen zur Zeit 817 Einwohnern und einer Fläche von 738 ha, ist eine Fremdenverkehrsgemeinde, mit sehr langer Weinbautradition.

Zu Niederheimbach gehören zwei Burgen.

Die Heimburg die auf einer Anhöhe im Ort erbaut wurde ist das Wahrzeichen des Dorfes


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Dieses Bild habe ich von einem Kalenderblatt abfotografiert

 

Die Heimburg (auch Burg Hohneck genannt) wurde in den Jahren 1290-1305 als Sicherung gegen die pfalz- gräfliche Burg Reichenstein von Kurmainz auf einer Anhöhe über dem Ort erbaut. Sie war Sitz eines Untergerichts.von 1459-1461, und wurde 1475-1482 neu befestigt. Seit dem 16. Jh. verfiel sie, und wurde 1689 von den Franzosen zerstört. Der  Wiederaufbau wurde Ende des. 19.Jh. durch Hugo Stinnes durchgeführt. Die Grundmauern unter der  quadratischen  Anlage stammen noch aus dem Mittelalter. Zwischen Rundtürmen und Schildmauer .befinden sich  Neugotische Zubauten. Im Umfeld der Heimburg ist eine Gärtnerei angesiedelt.

 

Die Burg kann nicht besichtigt werden, da sie im Privatbesitz ist.

 

Auch die Burg Sooneck, die etwas ausserhalb von Niederheimbach, auf einem Ausläufers des Hundsrücks erbaut wurde, gehört zu Niederheimbach

 
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Dieses Bild habe ich selbst gemacht

Die Burg Sooneck wurde bereits im 11. Jahrhundert als < Saneck > zum Schutz der Vogtei,  durch den Abt des Klosters Cornelimünster bei Aachen in Auftrag gegeben. Mit diesem Neubau und der Burg Reichenstein versuchte das Kloster, seinen Fernsitz am Rhein im Gebiet um Trechtingshausen und Niederheimbach zu schützen. Bewohnt wurde die Burg von den Vögten der Abtei. Dies waren ab 1213 die Herren von Bolanden bzw. ab 1241 von Bolanden – Hohenfels. Die Hohenfelser suchten von ihren Vogtburgen  Sooneck und Reichenstein aus, die umwohnten Ortschaften heim, indem sie Güter an sich rissen, sie unternahmen sogar – so wurden sie damals allgemein beschuldigt – von ihren Burgen gingen regelrechte Raubzüge aus, um Vorbeiziehenden ihres Geldes und ihren Waren zu berauben. Diese Übergriffe riefen 1254 angeblich den Rheinischen Städebund auf den Plan, dessen Truppen die Burgen belagert haben sollen.

Oberhalb der Burg Sooneck befindet sich der Siebenburgenblick (an andere Stelle beschrieben), der den Rheinburgen - Wanderweg tangiert, dem weiter bergauf folgend kommt man auf den Franzosenkopf den " Hausberg " von Niederheimbach mit einer Höhe von 618 m. ü. N.N.

 

 
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